Am 04.03. besuchte ein Atemschutztrupp (3 Florianis) aus Texing die Wärmegewöhnungsanlage (WGA) in Krustetten.
Dieses körperlich anstrengende Training war für den jungen eingesetzten Trupp sehr lehrreich.
Neben einem Strahlrohrtraining wurde großen Wert auf die eigene Sicherheit in den Brandräumen, sowie auf das richtige Vorgehen und Teamwork gelegt. 

 

Eine Wärmegewöhnungsanlage (WGA) kann sowohl Feststoff (Holz) wie Gasbefeuert sein. Sie dient dazu die Atemschutzgeräteträger auf die Praxis vorzubereiten bzw. zu trainieren.
Anders als in einer Rauchdurchzündungsanlage (RDA) geht es in der WGA nicht darum Durchzündungen oder besondere Brandphänomene zu zeigen, sondern:

 

  • Richtiges truppweises Vorgehen
  • Teamwork bei der gemeinsamen Bewältigung von Hindernissen
  • Wärme bzw. Hitze spüren zu lassen
  • zeigen was die Schutzbekleidung leistet
  • körperliche Belastung durch Bewältigung von Hindernissen
  • körperliche Belastung durch Suche und Rettung einer vermissten Person
  • Demonstration und Erklärung des Rauches
  • Sensibilisierung auf Wasserdampf und die damit verbundenen Probleme

Was soll in der WGA keines falls vorkommen:

  • jegliche Art von Verletzungen
  • jegliche Art von Beschädigungen an den eingesetzten Geräten und der Schutzbekleidung

Quelle: ready4fire

 

Bericht: Gerhard Karner

Fotos: ready4fire